Angekommen in der Eiszeit

Sollte ich den kaeltetod sterben, dann wunder euch bitte nicht, denn nach 9Wochen warmen Wetter und purem Sonnenschein bin ich nun in Neuseeland angekommen.

Meine erste Destination hier lautet Auckland, was ich morgen allerdings auch schon wieder verlasse. Da ich Dienstag erst Abends um viertel nach 7 hier angekommen bin, habe ich nichts mehr gross machen koennen ausser einkaufen. Dafuer hatte ich mir aber vorgenommen, Mittwoch die Stadt zu erkunden, ohne allerdings zu wissen, dass Mittwoch schlechtes Wetter vor der Tuer stand. Kaelte und regen- da musste ich mir erstmal einen dicken Pullover zulegen, da ich leider nur mit kurzen Sachen fuer Australien ausgeruestet bin :-D Am Nachmittag bin ich dann auf den ueber 300m hohen Skytower, wo man ueber ganz Auckland blicken kann. Mir ist bei dieser Hoehe jedoch mehr schwindelig geworden als alles andere ;-).

Gestern, am Donnerstag dann, habe ich eine kostenlose Stadterkundung mit Kiwi Experience mitgemacht. So haben wir mit Helm und allem drum und dran am Bridge-Walk auf der Auckland Harbour Bridge teilgenommen, die keineswegs mit der harbour Bride in Sydney zu vergleichen ist. oder sind auf einen frueheren Vulkan rauf, wo man ueber ganz Auckland blicken konnte- und das alles for free! Also sehr schoen

Nunja, heute ist nun auch schon freitag und ich habe noch ein paar Kleinigkeiten zu erledigen, bevor mich dann die liebe Moehre besuchen kommt. Und dann heisst es morgen auch schon wieder:

ABFAHRT NACH ROTORUA!

12.11.09 20:53, kommentieren

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BULA! Back from Fidji <3

"BULA" ist wohl das Wort das ich die letzten 8Tage am haeufigsten gehoert habe, aber dazu spaeter mehr.

Da bin ich wieder. Leider! Denn meine Zeit in/auf Fidji ging viel zu schnell vorbei.

Ich muss zugeben, als ich am 1.November am Check-In Schalter stand und mir gedacht habe "Jetzt fliegst du alleine in den Urlaub" ist mir schon etwas komisch zumute gewesen. Wie sich im Nachhinein rausgestellt hat vollkommen umsonst, da es nicht besser haette werden koennen. Fragt man mich jetzt allerdings, was ich so die ganzen Tage gemacht habe, kann ich nur sagen, ich habe mich der "Fidji-Time" angepasst und eigentlich den  ganzen Tag nur in der Haengematte, am Strand oder in der Sonne gelegen. Verrueckt, denn trotzdem ist die Zeit wie im Fluge vergangen. Nicht zuletzt dadurch, dass die Menschen dort ueberaus freundlich sind und einen stets mit einem  herzlichen Bula begruessen. Stellt es euch vor wie auf Hawaii. Von der Faehre aus wird man mit einem kleinen Fischerboot abgeholt und an Land gebracht, wo einen dann auch schon die komplette Mannschaft mit Gitarre, Gesank, Welcome-Drinks und Bluemchen fuers Haar und einem lauten "BULA" empfaengt. Um euch aber einen kleinen EIndruck ueber meine letzten Tage zu verschaffen, folgt jetzt ein kleiner Kalender.

 1.Nov.: Angefangen mit dem Pickup zum Airport ging es los. Nach einem Besuch beim Money-Exchange, einer langen Schlange am Check-In Schalter und den ueblichen Sicherheitskontrollen sass ich auch schon im Flugzeug nach Nadi. Den Flug habe ich mir groesstenteils mit Schlafen vertrieben, wodruch die Zeit ziemlich schnell vorbei ging und ich schon auf Fidji angekommen bin. Weil es jedoch schon  nach 20Uhr  war als ich in Nasi Bay Hotel ankam, gab es nur noch eine warme Dusche, die wohl unwissend letzte warme fuer die kommende Woche, und ab gings ins Bett.

2.Nov.: 6.30Uhr aufstehen, denn um 7.15Uhr  werde ich abgeholt und zum Port gebracht, wo dann das Island-Hopping starten sollte. Als dann um halb 9 Die Faehere los ging und ich eine 5Stunden Fahrt vor mir hatte, hiess es erstmal wieder schlafen. Nach diesem durchaus "sehr komfortablen" Schlaf und einer Menge Rueckenschmerzen bin ich dann mti einem Jungen ins Gespraech gekommen, Nick, und schnell stellte sich raus, dass wir beide die 1.nacht im Coral View Resort unterkommen sollten. Dementsprechend haben wir dann gemeinsam die Faehere verlassen und die erste von 4Inseln zusammen erkundet. Leider war das Wetter nicht so, wie es sein sollte. Bewoelkt und windig, teils auch Regen. trotzdem haben wir das Beste draus gemacht und hatten viel Spass dabei, ein z.B. heruntergekommenes, geschlossenes resort  zu entdecken. Ausserdem ist Fidji selbst bei regen Paradies.

3.Nov.: Coral View gefaellt uns, also bleiben wir noch einen Tag bzw Nacht, auch wenn keine Wetteraenderung in Sicht ist. Wenn ihr jetzt hoeren wollt, was ich so gemacht habe, kann ich dazu nur sagen, in der Haengematte gelegen und gefaulenzt. Abends gabs dann ein paar Taenzchen und Animationen von dem Resort aus bevor es dann ins Bett ging.

4.Nov.: Weiter gehts nach Korovou. Erstmal muessen wir allerdings die Zeit vertreiben, denn die Faehre kommt erst um 13Uhr. Aber das war nicht wirklich schwer, gab ja schliesslich Haengematten. In Korovou dann angekommen konnten wir gleich das Zimmer beziehen um  danach dann die zweite Insel zu erkunden. Da kann ich allerdings zu sagen, dass sich da nicht viel tut, da alle Inseln traumhaft sind und genuegend Haengematten bieten :-D Zu unserem Glueck hat es sich dann zum Abend hin aufgezogen und so konnten wir, natuerlich in der Haengematte, einen wunderschoenen Sonnenuntergang erleben. Einfach wahnsinn

5.Nov.: Endlich- kaum zu glauben aber war, die Sonne ist nun endlich da! Das muesste natuerlich ausgenutzt werden und zwar im Fresh-Water Pool und durch Sonnen auf den Liegen. Nein, nicht in der Haengematte . Um 14Uhr hies es dann Goodbye Korovou, auf gehts nach Waya Lailai, wo es mir dann persoenlich am besten gefallen hat. Zur positiven Ueberraschung haben wir in Waya Lailai sogar Moskitonetze um unser Bett, was fuer mich auch wirklich noetig war, denn  inzwischen habe ich mehr als 100Stiche Nicht nur die Anlage und die Insel sind hier super, na klar auch die haengematten. Spass... auch die Animation ist klasse. Von irgendwelchen unkligen Taenzen, ueber  Spiele und Feuertaenze bis hin zu einem gemeinsamen Tanz mit den Gaesten. Hier gefaellt es mir/uns, also bleiben wir wohl noch eine weitere nacht.

6.Nov.: Guten Morgen liee Sorgen! Sorgen, nein sowas gibts hier nicht, oder vielleicht doch?  Ich habe sie kennengelernt. Der ganze Tag ueber war eigentlich ziemlich relact in der Haengematte, bis es dann am spaeten nachmittag zum Sunset-Walk auf einen 350m hohen Felsen ging. Der wohl anstrengenste Walk in meinem Leben. Oben angekommen hat mich dann auch nicht das erwartet, was ich mir erhofft hatte. Denn statt einem tollen Ausblick hat mich mehr die Hoehenangst geplagt, kein Wunder, denn rechts und links von mir war nicht als Abgrund in die Tiefe. Sunset war dann zwar schoen, konnte mich dann aber nicht fuer meine Angst entschaedigen. Demen tsprechend war ich dann abends auch fertig und bin frueh ins Bett.

7.Nov.: Happy Birthday Papa! Und Goodbye Waya Lailai! Auf gehts nach South Sea Island, die wohl kleinste Insel von allen. Eigentlich hatten wir uns ja vorgenommen, die Insel zu umrunden, aber nachdem wir durch den "Garten" gegangen sind und am anderen Ende waren, hatte sich das dann wohl erledigt! Abends waren wir nur am Strand, nein nicht in der Haengematte, sondern diesmal auf Liegen :-D

8.Nov.: Letzter Tag auf den Yasawas Aber ein Ausflug steht an: zu Moriki Island, der Insel wo Castaway mit Tom Hanks gedreht wurde. Wohl einer der schoensten Plaetze an denen ich je war. Da strandet man schon mal gerne. Das ganze war ein Segeltrip, mit hohem Wellengang, Essen und Trinken inklusive und wirklich das passende Hightliht zum Abschluss meines Fidji-Aufenthaltes. Abends gings dann zusammen mit Nick und ein paar anderen, die uns auf dem Weg begleitet haben ins Nadi Bay Hotel zurueck, wo erstmal eine Dusche genommen wurde und dann gings nach kurz zu Marie in ein anderes Hostel einen kurzen Besuch abstatten und austauschen ueber die letzten Wochen und dann schlafen.

9.Nov.: 5.45Uhr- Aufstehen! Eigentlich steht heute nur mein Flug nach Sydney an... d.h. wohl Goodbye Fidji! Aber ich werde wohl hoffentlich wiederkommen. Der Flug ist dann auch reibungslos verlaufen und jetzt sitze ich hier im Hostel, bevor ich dann morgen wieder zum Airport duese, um nach Neuseeland zu fliegen.

Also zusammenfassend: Es war eine sehr schoene und tolle Zeit, nicht zuletzt meinem Mitreisenden, Nick, zu verdanken. Also falls du das lesen solltest, DANKE :-*

9.11.09 10:29, kommentieren

Meine Zeit in Brisbane

Sonntag Morgen (nach Fraser Island), 10:30Uhr: Abfahrt nach Noosa

In Noosa angekommen wurde ich erst einmal von einem super Hostel positiv ueberrascht. Auch der zweite Eindruck war gut, denn zusaetzlich hatte ich auch noch super nette Zimmermitbewohner. Da ich ja nur zwei Tage in Noosa hatte, habe ich den 1.Tag dazu genutzt, Noosa ein wenig zu erkunden und abends gemuetlich mit Kim und Gregor (meine Zimmermitbewohner) zusammen zu sitzen. Also, nicht wirklich viel getan. Darum bin ich dann am 2.Tag zeitig aufgestanden und habe den Shuttle-Bus vom Hostel aus in die Stadt genommen, wo ich erstmal anderthalb Stunden mit einem Maedel durch den Nationalpark gewandert bin. Hat mir sehr gut gefallen dort. Ich hatte oft gehoert, dass Noosa schoen sein soll, aber mit so einer Schoenheit habe ich nicht gerechnet. Anschliessend bin ich dann ein bisschen durch die Geschaefte bevor es dann zurueck zum Hostel ging, duschen, und Abends dann wieder mit Kim zusammen zu sitzen und zu quatschen. 

Dienstag Morgen, 10:20Uhr: Abfahrt nach Brisbane

Da der Bus von Noosa nach Brisbane sehr voll war, war es notwendig, das immer 2Leute nebeneinader sitzen. Wie der Zufall es so wollte, hat sich dann ein Maedel neben mich gesetzt, auch aus Deutschland, die exakt die gleichen Plaene hat wie ich. Fidji und Neuseeland! Nachdem wir dann auch noch beide im gleichen Hostel in Brisbane waren, sind wir erstmal los, bisschen die Stadt ansehen, meine Fluege umbuchen (fuer die Leute, die es noch nicht wissen: Komme jetzt am 17.Dezember wieder heim ) und dann haben wir auch gleich Fidji gebucht, wo es am Sonntag (1. Nov.) fuer mich hingeht, ganze 8Tage. Bin mal sehr gespannt und freue mich sehr. Die Zeit ist nur so davon gerannt, und dann ging es auch schon wieder ins Hostel fertig machen und mit Steffen (den ich auf den Whitsundays kennengelernt habe&mein Zimmermitbewohner in Brisbane) und Kathi (dem Maedel aus dem Bus) zu zwei Maedels(Marie und Alena) in ein anderes Hostel kochen. Wie sich dann kurz spaeter rausstellte, waren mir die beiden Maedels nicht unbekannt, im Gegenteil, wir kannten uns schon, weil wir uns in Hervey Bay schonmal ein Zimmer geteilt haben. Wie ihr seht, die Welt ist doch nicht sooo klein!

Die kommenden Tage war ich eigenlich viel in der Stadt unterwegs und viel mit den Maedels und Steffen an der Lagune, da Brisbane leider keinen Strand hat, sonst waere es echt die perfekte Stadt. Auch an meinem Geburtstag haben wir erstmal an der Lagune relaxt, Geburtstag bei Sonnenschein ist schon nicht schlecht, und anschliessend haben wir uns dann alle fertig gemacht und bei uns im Hostel getroffen um vorzutrinken und anschliessend feiern zu gehen. Urspruenglich hatten wir geplant gegen 22Uhr los zu ziehen, daraus wurde dann aber einfach mal halb 12 hehe. Die Zeit in dem Club wo wir waren, muss wohl nur so verflogen sein, denn schneller als ich dachte waren es schon halb 3 und wir waren alle muede und mussten ins Bett. Der Weg zurueck gestaltete sich dann allerdings schwerer als gedacht, da wir uns verlaufen haben Aber wer suchet der findet, uns so kamen wir auch irgendwann am Hostel an, wo wir dann endlich schlafen konnten. Klar, ein Geburtstag zuhause waere zwar schoener gewesen, aber dank meiner lieben Truppe in Brisbane war es doch ein ganz schoener Tag.

Die letzten Tage haben wir dann nur noch an der Lagune verbracht, Sonne geniessen und relaxen. An meinem letzten Abend haben wir dann oben bei uns auf der Dachterasse BBQ gemacht, wo man einen ganz schoen tollen Blick ueber Brisbane hat (siehe Studi-VZ Fotos). Und dann hiess es auch schon Bye Bye Brisbane. Die 6Tage dort sind wirklich verflogen...

Montag Morgen, 10:30Uhr: Abfahrt Surfers Paradise mit Marie

Nach einer kurzen aber lustigen Busfahrt angekommen im Surfers, ging es fuer uns beide erstmal in verschiedene Hostels, schnell Sachen abladen und wieder treffen um die Stadt zu erkunden. So hats mir ganz gut gefallen, aber meiner Meinung nach doch alles sehr auf Kommerz und Tourismus ausgerichtet und so gut wie nur Party.

Da auch das Wetter nicht ganz so blendend war und wir irgendwas lustiges unternehmen wollten, haben wir dann fuer Dienstag 2Tickets fuer das WB Movie World gebucht. Aus diesem Grund musste ich auch Dienstag sehr frueh raus, aber es hat sich gelohnt. Der Park an sich ist zwar sehr klein, aber wir hatten viel Spass, besonders bei einer Achterbahn, die durch keine andere auf der ich je war, zu uebertreffen ist Der Tag ging dann leider auch schnell vorbei, und da sich Maries und meine Wege am naechsten Morgen trennen sollten, haben wir uns noch auf nen Milchshake im Starbucks getroffen, bevor ich dann tot ins Bett gefallen bin

Mittwoch Morgen, 8:20Uhr: Abfahrt nach Byron Bay

Oh mein Gott, was soll denn das? Erstmal bin ich morgens um 5:30Uhr aufgewacht und konnte nicht mehr schlafen. Dementsprechend muede war ich, sodass ich im Bus eingesschlafen bin und um ein Haar meinen Ausstieg verpasst habe. Naja, als ich dann aus dem Bus raus bin, vollkommen verschlafen und mit kurzen Sachen, regnet es! Und wenn ihr denkt, der Regen haette sich schnell wieder verflogen, taeuscht ihr euch. Den ganzen Tag nur Regen, Regen, Regen! Der Tag war also totlangweilig... und ewig lang. Und heute, am Donnerstag, ist zwar wieder schoenes Wetter, aber heute Abend nehme ich den Nachtbus nach Sydney, wo ich dann morgen frueh ankommen werde. Das heisst, wirklich viel sehen von Byron Bay werde ich nicht. Tja, hat wohl nicht sollen sein! Werde gleich nur noch Marie abholen, die in einer Stunde ankommt und dann ein bisschen an den Strand, fuer mich also nichts besonderes mehr ;-)

Und heute Abend heisst dann, Donnerstag Abend, 20:25Uhr: Abfahrt nach Sydney...

1 Kommentar 29.10.09 00:58, kommentieren

Abenteuer Fraser ueberlebt!

Welcome to Rainbow Beach! Willkommen im Vodafone Funkloch! Angekommen am Mittwoch Mittag, hab ich erstmal in mein Zimmer eingecheckt, wo ich mit 6Iren eingebucht war, die alle sehr arrogant waren und total schei***! Am liebsten waere ich gleich geflohen, aber war ja nur fuer eine Nacht, denn am naechsten Tag stand das Abenteuer Fraser Island, die groesste Sandinsel der Welt, an!

5:30Uhr- Rrrrrrrrrrrrrrring! Aufstehen! Los gehts! Nachdem ich mich schnell geduscht habe, das letzte mal fuer 3!!! Tage, und im Schnelldurchlauf gefruehstueckt habe, sollte es losgehen! Das dachten wir zumindest alle (6Gruppen, mit je 11Leuten, sprich 66Leute). Aber da haben wir wohl falsch gedacht, denn erstmal wurden wir ueber 2einhalb Stunden mit Infos gefuellt, die wir uns am Vortag schonmal 3Stunden anhoeren durften. Als es dann 10:30Uhr war, ging es dann wirklich endlich los.

Mit 6Autos (Landrover oder so in der Art) gings dann ab zur Faehre, die innerhalb von 5Minuten Fraser Island erreicht hatte. Unsere erste Destination war das bekannte Schiff Wrack, was wohl vor Ewigkeiten gestrandet ist. Dort wurde dann erstmal eine kleine Fotosession abgehalten, bevor es dann weiter ging. Als naechstes stand die Suche nach dem Platz fuer die Nacht an. Gesucht, gefunden! Mit allen 6Gruppen haben wir dann in der Naehe des Strandes etliche Zelte aufgebaut um uns dann danach auf den Weg zu machen, eine "Wasserquelle" namens Eli Creek zu finden. Das ganze hat eine STunde gedauert, und was uns erwartete, war wirklich alles andere als gedacht: ein kleiner, winzinger Bach! Und dafuer durften wir dann eine Stunde durch den Sand stapfen- na super! Nachdem wir dann auch wieder eine Stunde zurueck gebraucht haben, waren alle ziemlich fertig. enn es macht ja schon einen Unterschied, ob man eine Stunde auf einer schoenen Strasse geht, oder im Sand rumstapfen darf... Zurueck am "campingplatz" (wohl bemerkt ein canpingplatz ohne Toiletten und sanitaeren Anlagen), wurde dann noch gekocht (sehr abenteuerlich in der Dunkelkeit sag ich euch), ein wenig zusammen gesessen und ab ging es ins Bett, denn am naechsten Tag mussten wir ja auch wieder frueh raus.

Nach einer kurzen und recht unbequemen Nacht im Zelt gab es dann am naechsten Morgen ein einigermassen gutes Fruehstueck, wonach dann die Autos wieder vollgebackt wurdem um weiter zu ziehen. Und siehe da, unsere Gruppe war mit Abstand die erste, die los gezogen ist, Ziel war diesmal "indian Head". ein aussichtspunkt auf fraser island wo man Wahle und Haie sehen kann, wir aber leider nur um die 100Delfine gesehen haben Aber immerhin, es war trotzdem sehr schoen. Damit wir dann unsere naechste Destination, Lake McKenzie antreten konnten, mussten wir erstmal wieder die Klippen runterklettern, wo dann nach 20Minuten auch die letzten unten ankamen und los gings! Achja, unsere Gruppe wie auch anders wieder die Erste hehe!

Die Fahrt zum Lake McKenzie war wohl das Abenteuer schlechthin waehrend der 3Tage. Wie koennte es auch anders sein, sind wir bei so viel Sand 4mal stecken geblieben. Aber da wir einen brillianten Fahrer hatten, haben wir auch dieses Problem gemeistert, auch wenn wir fuer 17km ca. 2Stunden gebraucht haben. Es hat sich gelohnt, denn was uns erwartet hat, war traumhaft! Weisser Sand, ein vornean durch udn durch klarer See, der dann ins dunkelblaue uebergeht (Fotos folgen bald bei Studi!).  Aber solange der Weg hin auch gedauert hat, solange dauerte auch leider unser Rueckweg. Als wir dann endlich unsere Campingstelle fuer die zweite Nacht erreicht haben, hatten wir auch fast alle unsere Hintern wund gesessen

Und wieder ging die Prozedur los. Alles vom Dach schaffen, Zelte aufbauen etc. Am Abend wurde dann wieder gekocht, natuerlich im Dunkeln, wie koennte es auch anders sein!?, und nachdem wir gegessen haben, haben wir noch ein paar Spielchen zusammen gespielt, bevor es dann wieder schlafen ging, weil alle geschafft waren vom langen Tag. Naja, sagen wir mal so, die Iren inmeiner Gruppe und viele Iren aus den anderen 5gruppen, haben dann noch weiter gefeiert, ich glaube die kennen keine Muedigkeit! Gute Nacht!

Guten Morgen, noch ein paar Stunden durchhalten! Dann ging es wieder eine Dusche. Die brauchten wir auch alle, denn wir waren alle ganz schoen dreckig und hatten den Sand einfach ueberall haengen. ALso gings flott ans Fruehstueck und zusammen packen, bevor unsere Gruppe (ratet mal, natuelrich al 1.), weiterziehen konnte. Es stand ein Walk zum Lake Wabby an, we;cher wohl auch wunderschoen ist, rundum umgeben von Sandduenen. Der "Walk" allerdings war in der Tat ein Walk, der ca. 45Minuten durch Waelder gefuehrt hat und das bei enormer Hitze.. Oh man! Aber naja, es war dann doch lohnenswert.

Zu guter letzt hatten wir dann noch kurz Lunch am Strand bevor es dann wieder mit der Faehre um ein Uhr (wir auch geplant) zurueck ging. Leider hat eines von den 6AUtos die Faehre verpasst, schade, sowas aber auch hehe. Naja, jedenfalls muessten wir dann noch den Tank auffuellen, das auto saeubern udn von Sand befreien und checken lassen- und wie auch nicht anders zu erwarten, waren wir die ERSTEN die fertig waren Wir haben also das Rennen gemacht!

 Und nun sitze ich in Noosa, was uebrigens eine wunderschoene Stadt ist und schreibe euch alles und versuche dabei, die vielen Eindruecke die ich gewonnen habe, selber mal zu verarbeiten. Es waren jedenfalls ein paar schoene Tage und ich bin froh, sie erlebt zu haben. Muss allerdings auch sagen, dass 2einhalb Tage im groessten Sandkasten der Welt dann auch ausreichen.. Und ich selten so froh war, eine Duschen zu bekommen ;-)

1 Kommentar 19.10.09 09:49, kommentieren

Die letzte Woche und die kommenden tage

hallo ihr lieben,

 melde mich nur zum ganz kurzem zwischenbericht.. letzten montag habe ich ja bekannterweise airlie beach verlassen und bin weiter nach mackay gereist.. kleine stadt, ganz schoen, erinnert an cairns, aber eben nicht so besonders, das man laenger als 2tage bleiben wollen wuerde.. daher gings dann weiter nach 2tagen nach rockhampton, eine etwas groessere Stadt, aber auch nicht wirklich umwerfend. das highlight in rockhampton war dann wohl, dass ich mir zusammen mit anna ein zweierzimmer fuer 2tage leisten konnte das war wirklich mal schoen!

Als es dann auch in rockhampton zuende ging hiess es weiter nach Agnes Water. Angekommen dort, stellten wir schnell fest, das wir mal wieder in einem Funkloch festsitzen.. Ansonsten kann man zu Agnes Water/ Town of 1770 sagen, dass es sehr klein ist, aber ganz schoen. Dort kann man die billigsten Surfkurse in ganz Australien belegen, aber da haben wir ausgesetzt. Alleine der Wind hat es fuer Anfaenger beinahe unmoeglich gemacht... als wir am Strand lagen, ist uns der Wind nur so ums gesicht gepfiffen...

Von Agnes Water aus ging es dann nach Bundaberg, die hochburg des fruitpickings! fuer mich hiess es allerdings nur eine nacht dort bleiben, das hostel war unfreundlich und die stadt nicht schoen.. darum bin ich heute weiter nach hervey bay gereist, alleine, und habe anna in bundaberg zurueckgelassen das bedeutet dann wohl, dass ich jetzt alleine bin, was sich wirklich schei*** anfuehlt. am liebsten wuerde ich grade das handtuch werfen, aber werde versuchen noch ein wenig durchzuhalten und dnan mit meinen eltern im januar heimzukommen.

Morgen reise ich dann weiter nach rainbow beach, von wo aus ich entweder von Donnerstag bis Samstag oder von Freitag bis Sonntag nach fraser island gehen werde, wo ich dann auch kein empfang haben werde, also bloss nicht wundern.

Wenn ich dann wieder zurueck bin von fraser island werde ich alsbald wie moeglich berichten, dann hoffentlich auch mit einer etwas besseren gefuehlslage..

bis bald

13.10.09 09:17, kommentieren

Whitsundays- I love it :)

Das einzige Wort, was mir zu dem wohl schoensten Platz in ganz Australien eifaellt: AMAZING!

Samstag, 14:15Uhr in Airlie Beach: Es geht los, die Tour kann starten! Nachdem wir im Beaches ausgecheckt haben und sehnsuechtig darauf gewartet haben, dass es los geht, sollte es dann ENDLICH soweit sein. Bei bruehender Hitze haben wir den noetigsten Kram ans andere ende von Airlie geschleppt, wo das Partyboot "Torronga" mit seiner Crew (ganze 2Leute :-D) auf uns wartete. Von da aus sind wir dann erstmal zweieinhalb Stunden losgeschippert, mit 14 Mann an Bord, 12maedels, 2jungs, plus zwei maennliche crewmitglieder. Ron, so eine Art Animateuer und Koch, hat uns dann erstmal in die Sicherheitsvorkehrungen eingewiesen und uns alle ein wenig belustigt. Nach mehr als 2Stunden Fahrt dann, hatten wir unser erstes Ziel erreicht, wo wir auch ueber Nacht bleiben sollten: vor Cook Island. Nicht, dass die Natur so und so schon schoen genug gewesen waere, durften wir einen wunderschonene Sonnenuntergang und das Aufgehen des Vollmonds erleben, der dann die ganze Sea erhellt hat. traumhaft.  Nachdem wir dann lecker gespeist haben, ging es zu den Lustigkeiten des Tages ueber. Die verruecktesten Spielchen wurden ausgepackt und da wir ziemlich viele Iren an Bord hatten, wurde auch dementsprechend getrunken. Ich habe mir das ganze aber lieber etwas von ausserhalb zugesehen. Gegen 24Uhr dann wurden unsere Bettchen hergerichtet, oben auf Deck unter freiem Himmel. Gute Nacht!

Guten Morgen, gut geschlafen? So kann man das wohl nicht nennen, es gab ziemlich viele Schnarcher unter den Mitreisenden, die mir dann doch etwas den Schlaf geraubt haben. Aber auch das konnte den tag nicht vermiesen, dann immerhin stand Whitehavenbeach bevor (der zweit schoenste Strand der welt!). Ganz frisch haben wir uns wohl alle nicht gefuehlt, weil doch alles etwas enger war und von Dusche nur zu traeumen war. Daher hiess es dann, ein leckeres Fruehstueck zur Staerkung und ab nach Whitehaven. Unser Boot hat wie viele andere vor Tongue Bay angehalten und dann wurden wir in kleineren Gruppen an den Strand gefahren,. Dort stand uns dann erstmal ein Bushwalk bevor, bis wir dann zu dem gigantischsten Teil des tages kamen: Der Ausblick ueber Whitehaven! Ein wahr gewordener Traum! Ein strand, wie man ihn aus dem fernsehen kennt und nicht fuer moeglich haelt. Zumal, weil 15minuten vorher doch noch alles relativ normal aussah. Nach ein paar Stunden am Beach und vielen Fotos gings dann weiter zum schnorcheln, wo ich dann doch lieber vom Strand aus zugesehn habe hihi.

Wieder an Bord, haben wir zu unserer freude erfahren, dass wir eine kurze Dusche nehmen koennen. Gesagt, getan! Danach haben wir uns glaube ich alle wie neugeboren gefuehlt, weil die letzte Dusche doch etwas zuruecklag und es die ganzen tage ueber sehr heiss war. Um den Abend schoen ausklingen zu lassen, haben wir vor einer anderen Insel der 74 Whitsundays Halt gemacht, um dort unseren Abend zu verbringen. Und natuerlich die nacht. Abends gab es dann lecker Spaghetti und man sass in kleineren Grueppchen zusammen, bis es irgendwann wieder Zeit zum schlafen war. Diesmal unter freiem Sternenhimmel, wunderschoen sag ich euch.

Aber auch die schoenste Tour nimmt nun mal ein Ende, und dieses ist so eben gekommen. Heute frueh konnten dann noch diejenigen, die Lust hatten, eine Runde schnorcheln gehen, bevor es dann ein riesen fruehstueck gab. Langsam aber sicher gings dann wieder in Richtung Airlie Beach, wo ich jetzt gerade im Peterpans sitze und auf die Weiterreise warte, wohl bemerkt immer noch das Gefuehl habe, ich waere auf hoher See, und immer noch alles schaukelt..

Also, auf nach Mackay, nach einem wunderschoenen, aber leider viel zu kurzem trip zu den Whitsundays...  

 P.S.: Achja, ganz vergessen... Zur Kroenung haben wir dann auch noch riesige Wasserschildkroeten rumschwimmen sehen und Delfine durchs Meer springen

1 Kommentar 5.10.09 05:59, kommentieren

Von Mission Beach ueber Townsville und Magnetic Island bis hin nach Airlie Beach...

Da bin ich wieder!

Wo soll ich anfangen? Nachdem nach ewigen Warten die Bankkarten in Cairns endlich angekommen sind, haben Anna und ich unser Greyhoundticket endlich mal in Gebrauch umgesetzt und haben den Abendbus nach Mission beach angekommen. Mission Beach ist eigentlich ein kleiner, kleiner Ort an der Ostkueste. Dort waren wir im Hostel "Absolute Backpackers". Abgesehen davon, dass man eine Erbse unter er Matratze gespuert haette (was genug ueber die Quali der Betten aussagen sollte), war es wirklich das schoenste Hostel. Das drumherum und die Atmosphaere hats gemacht. Wirklich ueberall nur Backpacker, mitten im Nowhere. Das im wahrsten Sinne des Wortes, nicht mal Handyempfang hatte man im ganzen Ort. Trotzdem waren es 2schoene tage. Waren am Strand, wo wir von einem komischen 39Jaehrigenen angequatscht wurden, der uns zum BBQ mit Feuer am Strand eingeladen hat. Aber das war uns dann nicht ganz so geheuer. Denn unserer Meinung nach, kann man aus der 39 locker eine 45 machen ;-) Aber ich denke, die menschen sind hier einfach ganz anders eingestellt, was sowas betrifft..

Nach zwei schoenen Tagen in Mission Beach dann, ging es dann weiter nach  Townsville. Erstmal lagen 4Stunden Busfahrt vor uns. Endlich angekommen, voll beladen, traf uns der Schlag. Unser Hostel hat mehr an eine Art Stundenhotel erinnert wo man fuer ihr wisst schon was hingeht. Die Stadt an sich war so haesslich, das wir schnell entschieden haben, sobald wie moeglich nach Magnetic Island zu gehen. Zum kroenenden Abschluss haben sich dann in der letzten Nacht in unserem "Stundenhotel" in Townsville, zwei Lesben in ein 4er ZImmer quatiert, sodass wir nachher statt zu 4. zu 5. waren.. Das war uns noch weniger geheuer als der Mann in Misson Beach :-)

Auf Magnetic Island dann wurden wir fuer die zwei etwas bloederen Tage in Townsville vollends entschaedigt. Die Insel ist traumhaft schoen. Unser Hostel lag direkt am Meer.. gewohnt hab ich das erste mal in nem 8bed dorm geschlafen, war aber gar nicht so schlimm. hatten viele nette Leute auf dem Zimmer. Und es ist wahnsinn, wie viele Leute man immer und immer wieder trifft. Jedenfalls war es eine Hoffnung von uns, das wir vielleicht auf der Insel Arbeit finden und dort ein wenig bleiben koennen. Aber schei** am schuh, wir sind wirklich jeden supermarkt, jedes restaurant und bar, hostel und hotel abgelaufen, auf der kompletten Insel. Entweder, sie sind voll oder sie machen sowas erst gar nicht. Tja, also heisst es wieder weiterziehen...

Rauf auf die Faehre, ab in den Greyhoundbus nach Airlie Beach, wo ich dann gestern abend angekommen bin. Der Ort an sich ist eigentlich nur eine Strasse, aber doch sehr sehr schoen. Unser Hostel hingegen ist noch schlimmer als es Vorstellungen uebertreffen koennen. Das Ambiente drum herum ist ganz schoen, aber die Zimmer (10bed dorm fuer 18$ die nacht) sind dunkel, mit eigenem Bad, wo der Schimmel fast von den Waenden und im wahrsten Sinne des Wortes vom Duschvorhang faellt, oder Kakerlaken rumkrabbeln.. aus diesem grund wechseln wir morgen das Hostel! Muessen naemlich noch bis Samstg hier in Airlie Beach bleiben, denn dann starten wir ne 3Tagestour nach Whitsunday Island.. Darauf freue ich mich sehr. Davon mache ich viele Fotos und versuche dann hochzuladen, denn das ist wohl der traumhafteste Ort hier an der Ostkueste. Schlafen werden wir aufm Boot... Seid gespannt, ich bin es auch! Ihr hoert bald wieder von mir.

1 Kommentar 30.9.09 10:15, kommentieren